Jasna Strick ist Autorin, Bloggerin und Referentin zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit und (Netz)feminismus. Sie beendete 2014 ihr Studium der Germanistik mit dem Master of Arts und lebt seitdem in Berlin. Für Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen bereiste sie nicht nur den deutschsprachigen Raum, sondern auch Saudi Arabien und Indien.

Jasna ist Mit-Initiatorin des Hashtags #aufschrei, der 2013 eine deutschlandweite Debatte zu Alltagssexismus auslöste und als erster Hashtag mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Nachdem auch Joachim Gauck öffentlich Bezug auf die Sexismus-Debatte genommen hatte, gab Jasna den Anstoß zu einem offenen Brief an den Bundespräsidenten. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte sie mit Nicole von Horst, Yasmina Banaszczuk und Mithu Sanyal im Orlanda Verlag das Buch Ich bin kein Sexist, aber. Jasna beschrieb dort die Hasskommentare und Abwehrmechanismen derjeniger, die den unter #aufschrei beschriebenen Sexismus leugneten. Seitdem veröffentlichte sie zahlreiche Texte zum Thema Gewalt im Netz.

Nach den Ereignissen in Köln in der Silvesternacht 2015/16 fand Jasna sich mit anderen Feminist*innen zusammen, um eine Stellungnahme abzugeben: Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos. Ausnahmslos gewann im März 2016 den Sonderpreis für politische Intervention des Clara-Zetkin-Frauenpreises.

Bereits als Schülerin startete Jasna ihr erstes Blog und seit 2011 schreibt sie zu feministischen Themen. 2013 gründete sie mit Freund*innen das Gemeinschaftsblog Der k_eine Unterschied, auf dem sich u.a. Artikel zu Klassismus, Rassismus und Homofeindlichkeit sowie queer-feministische Analysen von Archäologie, Handarbeit und Heavy Metal finden.